Donnerstag, 21 September 2017
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Rückblick 2015

Bildergalerie: Mineralientage Dresden 2015

 Schmuck- und Edelsteine aus Sachsen

Sachsens Mineralreichtum beschränkt sich nicht nur auf die Erze der Metalle Silber, Zinn, Kupfer, Blei, Zink, Wismut, Kobalt, Nickel und Eisen
und die Gangarten Fluorit, Baryt und Calcit. Auch Schmuck- und Edelsteine werden an zahlreichen Orten des Landes gefunden.
Dazu gehören die Amethyste von Wiesenbad, Schlottwitz und Bad Einsiedel bei Seiffen. Achate stammen ebenfalls aus den Gängen von
Schlottwitz und Halsbach, aber auch aus den Vulkaniten von Wiederau, Chemnitz und St. Egidien. In der Nähe von Hohenstein-Ernstthal
und bei Gnandstein werden attraktive Jaspisvarietäten gefunden. In Chemnitz hat ein vulkanischer Ascheregen vor vielen Millionen Jahren
einen Wald aus Kieselhölzern konserviert. Der Opal von Eibenstock ist an den dortigen Granit gebunden, der von Gröppendorf dagegen an
ein vulkanisches Gestein. Die Erzgänge von Johanngeorgenstadt sind bekannt für die Silberachate und Silberhornsteine.

Aus sedimentären Vorkommen, sogenannten Seifen und Sedimenten von Bach- und Flussläufen stammen die Granate von Zöblitz, Bergkristalle
von Zabeltitz und Achate sowie Chalcedone von Königsbrück.

Der berühmteste sächsische Edelstein ist der Topas vom Schneckenstein. Attraktiv sind auch die Aquamarine aus dem Pegmatit von Irfersgrün
und die Elbaite (Rubellit, Verdelith) von Wolkenburg.

Das Museum für Mineralogie und Geologie (MMG) der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden (SNSD) beherbergt eine bedeutende
Sammlung sächsischer Schmuck- und Edelsteine aus historischer Zeit, aber auch von aktuellen Funden.

 

Prof. Dr. Klaus Thalheim
Sektionsleiter Mineralogie

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Museum für Mineralogie und Geologie

 

Ein paar Beispiele der SENCKENBERG Naturhistorische Sammlungen Dresden

 

Mineralientage Dresden 2017

Mineralientage Dresden 2017

- Am 02. und 03.09. ist es soweit, die Internationalen Mineralientage Dresden werden
zum dritten mal unter neuer Regie stattfinden!
Auch in 2017 möchten wir Sie an diesem Wochenende in eine Welt voller glitzernder Edelsteine, mystischen Mineralien, hochwertigem Schmuck und Fossilien entführen. Bringen Sie doch Ihre persönlichen Schätze mit und lassen Sie unsere Mineralogen und Gemmologen vor Ort eine Bestimmung durchführen.
Bei einem Schleifkurs sollte es Ihren Kindern und Enkelkindern an diesem Wochenende auch nicht langweilig werden, oder möchten Sie lieber doch beim Geodenknacken zuschauen? Unser Kinderprogramm finden Sie unter dem Menüpunkt Besucher.

Außerdem können Sie in diesem Jahr einem Edelsteinschleifer aus dem Raum Idar-Oberstein beim facettieren eines Edelsteins über die Schulter schauen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Anfahrt

Anreise mit öffentlichen Verkersmitteln

Vom ICE-Bahnhof Dresden Hauptbahnhof und ICE-Bahnhof Dresden-Neustadt eine Station mit jedem beliebigen Personenzug
bis Bahnhof Dresden Mitte fahren; Übergang zum öffentlichen Nahverkehr; Straßenbahn Linie 10 Richtung MESSE DRESDEN.

 

 

 

Anreise mit dem PKW

Sollten Sie in Ihrem Fahrzeug über ein Navigationscomputer verfügen, geben Sie bitte folgende Anschrift ein:

01067 Dresden, Messering 6.

Bei Anreise mit dem Auto haben Sie die Möglichkeit, entweder über die BAB-Abfahrt Dresden Neustadt oder die BAB-Abfahrt Dresden Altstadt die Autobahn zu verlassen.
Bitte beachten Sie das Parkgebühren (Parkplatz 7) in höhe von 4,- € anfallen.

 

Quelle: MESSE Dresden

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Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Öffnungszeiten Int. Mineralientage Dresden 2017

02.09 Samstag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
03.09 Sonntag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Eintrittspreise:

                           1-Tag        2-Tage
Tageskarte:        5,00 €        8,00 €
Ermäßigt* :         4,00 €        6,00 €

 

Kinder bis 14 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
* Erläuterung zu Ermäßigungen: Rentner,Schüler, und Studenten. 

Kinderprogramm

Tonis Haus der Steine 

wird für alle interessierten Besucher ab 6 Jahren einen Mineralienschleifkurs anbieten.

Den Teilnehmern wird die Bearbeitung eines Quarzminerals (Achat,Amethyst,Versteinertes Holz) vermittelt.
Die Schleifarbeiten erfordern einen geringen Kraftaufwand aber eine gewisse Ausdauer bei der Arbeit.

    

 

Weitere Programmpunkte folgen.

Sonderschau

Die Mineraliensammlung Richard Baldauf


Mit den Worten „Das Größte, Schönste, Seltenste und Kostbarste“ charakterisierten Zeitgenossen die Einmaligkeit der von Richard Baldauf zwischen 1904 und 1930 zusammengetragenen mineralogischen Sammlung.
Richard Baldauf (1848-1931) war durch seine finanziellen Möglichkeiten als Unternehmer in der nordböhmischen Braunkohle in der Lage eine rund 10.000 Mineralstufen umfassende Sammlung aufzubauen, die sowohl die Systematik der damaligen Zeit widerspiegelt, aber auch große Schaustufen, einmalige Kristalle und geschliffene Edelsteine enthält. Ab 1916 machte er die Sammlung als Mineralogisches Privatmuseum in seiner Villa auf der Geinitzstraße in Dresden der Öffentlichkeit zugänglich.
Baldauf unternahm zwischen 1905 und 1926 zahlreiche Reisen zu Fundorten, Lagerstätten und mineralogischen Museen. Er unterhielt umfangreiche Kontakte mit Mineralogen, Geologen, Museumskuratoren sowie Mineralienhändlern seiner Zeit, dokumentiert durch eine Vielzahl von Briefen und Rechnungen. Er wirkte in seiner Heimat Sachsen als Mäzen geowissenschaftlicher Einrichtungen und erhielt für sein Schaffen zahlreiche Ehrungen.
Im Jahr 1940 wurde die gesamte Sammlung von Baldaufs Erben durch das Museum für Mineralogie und Geologie Dresden angekauft. Sie ist nicht nur ein zeitgenössisches Dokument des Mineraliensammelns vom Anfang des 20. Jahrhunderts, sondern heute einer der wertvollsten Bestände der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden.
Prof. Dr. Klaus Thalheim
Sektionsleiter Mineralogie
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Museum für Mineralogie und Geologie

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